Einhändige Rückhand im Tennis
Die einhändige Rückhand ist einer der vielleicht schönsten Tennisschläge, der zudem immer seltener zu sehen ist. Denn immer mehr Profispieler und Nachwuchsspieler spielen mit einer beidhändigen Rückhand. Technisch ist die einhändige Rückhand im Prinzip recht einfach, da man durch körperliche Bedingungen gar nicht groß von der so genannten mittleren oder durchschnittlichen Bewegungsausführung abweichen kann. Allerdings müssen einige Punkte zwingend eingehalten werden, da ansonsten alles andere als ein solider Rückhand-Schlag das Ergebnis ist.
Schauen wir uns zwei der noch wenigen Topspieler mit einhändiger Rückhand (Topspin natürlich) einmal genauer an. Roger Federer und Justine Henin. Beide sind bekannt für ihre einhändige Rückhand.
Folgende Gemeinsamkeiten lassen sich trotz etwas unterschiedlicher Perspektive sehr gut erkennen:
1. Splitstep
2. Schulterdrehung
3. Ausholbewegung (Justine Henin tiefer, Roger Federer höher)
4. Schlägerhaltung (90° Winkel)
5. Ausholen mit weiterer Schulterdrehung
6. Rechter Fuß aufsetzen mit Gewichtsverlagerung
7. Zuschlag zum Treffpunkt weit vor dem Körper
8. Möglichst wenig Rotation im Oberkörper nach Treffpunkt
Robert Hartl23. September 2010
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