Unforced Errors – verstehen und vermeiden
Unforced Erros (unerzwungene Fehler) sind im Tennis wichtiger als man gemeinhin denkt. Denn fast immer gewinnt auf Sand der Spieler, der die wenigsten unforced errors macht. Daher ist es umso unverständlicher, dass so wenige Spieler sich mit den unerzwungenen Fehlern befassen.
Es gibt drei Arten von unforced errors:
- ins Netz (im Video “net”)
- ins seitliche Aus (im Video “wide”)
- zu lang (im Video “long”)
Umbedingt vermeiden sollte man Fehler ins Netz und ins seitliche Aus. Denn diese Fehler sind relativ einfach vermeidbar, indem man deutlich höher über das Netz spielt und nicht zu nahe an die seitlichen Linien. Berücksichtigt man die eingangs erwähnte Statistik, dass meist die Spieler mit den wenigsten unerzwungenen Fehlern gewinnen, ist es zwar schön anzuschauen aber eigentlich spieltaktisch dumm, wenn Hobbyspieler flach übers Netz und nahe an die Seitenlinien spielen.
Im Video zeigt Florian Meier sehr anschaulich, wo die ideale Trefferzone für Normalspieler liegt.
Als Bestätigung kann man sich jederzeit im Fernsehen anschauen, wie wenig unforced errors den professionellen Tennisspielern ins Netz oder seitliche Aus unterlaufen – obwohl diese sehr nahe an die Linien spielen und auch häufig sehr flach übers Netz.
Der Darsteller im Video heißt übrigens Florian Meier, ein deutscher, international tätiger Tennistrainer. Weitere Videos von ihm findet Ihr auf seiner Webseite Tennis Tips.
Robert Hartl30. Januar 2012
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