US Open 2012
US Open - Grand-Slam Tennisturnier US Open
Die US-Open sind nach den Australien Open, French Open und Wimbledondas letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Das in den USA stattfindende Turnier ist im Gegensatz zu Wimbledon sehr amerikanisch geprägt. So wird bei den Pausen laute Musik gespielt, die Flugzeuge donnern über den Platz und ruhig während den Ballwechseln ist allenfalls das Personal. Bereits in den frühen Morgenstunden riecht es nach Burger. Die Müllberge sind ebenfalls gigantisch. Als klassisch kann man auch die Hartplätze bezeichnen, welche die US-Series über mit blauer Spielfläche und grüner Umrandung aufwarten. Der Belag Deco Turf ist dabei sehr schnell (deutlich schneller als bspw. bei den Australian Open) und die Wilson-Bälle springen relativ flach und schnell ab. Die US-Open starteten bereits 1881 als ein zweiwöchiges Herrentennisturnier – heute stürmen jährlich über 700.000 Besucher die US-Open.
US-Open in New York, Flushing Meadows Park
Gepsielt wird wie die letzten Jahre auch im USTA Billie Jean King National Tennis Center im Flushing-Meadows-Park in New York, USA. Dabei sind nicht nur die Hartplätze sondern vor allem die teils riesigen Stadien bemerkenswert. Vor so vielen Zuschauern (über 700.000 pro US Open Turnier) spielen die Tennisspieler sonst nur selten, wenn überhaupt. So finden im Arthur Ashe Stadio ganze 23.700 Zuschauer Platz – mehr als in jedem anderen Tennisstadion der Welt. Manche Fernseheinstellung zeigt, dass man von den oberen Plätzen selbst mit Ferngals praktisch kaum nennenswertes sehen kann. Der Besucherzahl sowie der Stimmung tut dies aber vor allem in den legendären Night-Sessions keinen Abbruch. Die weltgrößte Tennisanlage wartet auch abseits der Plätze mit bemerkenswerten Fakten auf. So verbrauchte man 2009 ganze 21.500 Tennisballdosen und beispielsweise 2,4 Millionen Papierservietten.
Besonderheiten bei den US Open
Gefragt beim Publikum sind vor allem Kampfgeist und spektakuläre Ballwechsel. So ist das Publikum nicht so sensibel wie etwa in Frankreich, sondern erkennt neutral die Leistung jedes Spielers an und freut sich einfach über Entertainment und Power. Die Spieltage sind auch in Daysessions (Tagabschnitte) und Nightsessions (Nachtabschnitte) eingeteilt. Die Nightsessions finden dabei meist in Flutlicht statt und erfreuen sich bei den Zuschauern besonderer Beliebtheit. So spielen die lokalen Tennishelden meist in den Nightsessions, da diese praktisch die Prime-Time, also Hauptzeit, darstellen. So hat beispielsweise Roger Federer bis 2010 noch kein Nichtsession-Match verloren, angeblich störe das sehr hohe und helle Flutlicht überhaupt nicht. Auch ist es nachts dann nicht mehr so heiß wie tagsüber bei der Daysession, wobei dann allerdings die Luftfeuchtigkeit oftmals unangenehm hoch (über 80%) wird. Das Wetter meint es bei den US Open aber teilweise noch extremer. So wurden die US Open schon einige Male von einem Hurrycane heimgesucht. Starke Winde beeinträchtigten bei den US Open schon so manches Match.
US Open im TV, Fernsehen, Internet
Im TV übertragen meist Eurosport und zahlreiche amerikanische Sportsender wie ESPN das Tennisturnier. Aufgrund der Zeitverschiebung kann man bequem nachmittags bis nachts die Tennisspiele ansehen.Meist beginnt die Übertragung in Deutschland gegen 17 Uhr, die Nightsession beginnt meist so bei 3,4 Uhr morgens, so dass das Live-Programm bis in den frühen Morgen dauern kann.
Links zu den US-Open
http://www.usopen.org/

Aktuelle News in US Open